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Hochschulen für Musik (und Darstellende Kunst)

Großes internationales Renommee genießen auch die fünf baden-württembergischen Musikhochschulen in Freiburg, Karlsruhe, Mannheim, Stuttgart und Trossingen, die Sie auf künstlerische und musikpädagogische Berufe vorbereiten. Hinzu kommen die Ausbildungen für Schauspiel und Figurentheater an der Musikhochschule Stuttgart, für Tanz und Tanzpädagogik in Mannheim sowie Rundfunk-Musikjournalismus in Karlsruhe.

 

An den Hochschulen für Musik erhalten Sie neben einer künstlerischen Ausbildung auch eine Ausbildung in wissenschaftlichen Fächern wie der Musikwissenschaft und Musikpädagogik. Als Studierende an Musikhochschulen gestalten Sie Ihr Studium in Eigenverantwortung. Dabei ist die Zusammenstellung der künstlerisch-pädagogischen, wissenschaftlichen und anderen Lehrveranstaltungen für eine realistische Berufsperspektive sehr wichtig.

 

Studium für (spätere) ausübende Künstler:
Wer einen Beruf als ausübender Künstler anstrebt, studiert im grundständigen künstlerischen Studiengang das betreffende Instrument, Konzert- oder Operngesang, Dirigieren, Komposition. Daneben bieten Ihnen Lehrveranstaltungen im Bereich des Gesangs und der Orchesterinstrumente –  beispielsweise szenische Aufführungen, Ensembleunterricht, Hochschulorchester –  die Möglichkeit, sich für die entsprechenden Berufsfelder zu qualifizieren.

 

Studium für spätere Musiklehrer/innen:
Nicht alle Absolventen fassen in einem künstlerischen Beruf Fuß. Um die Berufschancen zu erhöhen - einige Fächer wie z.B. Komposition, Klavier, Instrumente der Alten Musik werden im Konzertleben überwiegend freiberuflich ausgeübt - bietet es sich an, parallel den Diplomstudiengang Musiklehrer zu studieren. Ein Studiengang zum Musiklehrer mit dem Berufsziel des Instrumental- oder Gesangslehrers an kommunalen Musikschulen oder im freien Beruf eröffnet Ihnen ein breites Spektrum an Wahlmöglichkeiten. Mögliche Hauptfächer sind nicht nur Instrumente und Gesang, sondern auch Musiktheorie und Gehörbildung, Chor und Orchesterdirigieren, musikalische Früherziehung/Rhythmik oder Jazz/Popularmusik.

 

Am breitesten angelegt ist das Studium der Schulmusik (Lehramt am Gymnasien), da hier nicht nur ein weites musikalisches Spektrum, sondern auch noch ein Nebenfach – normalerweise mit den Anforderungen eines Beifaches an einer Universität – studiert wird. Das Nebenfach ergänzt das künstlerische Fach und kann an einer Universität entweder parallel oder im Anschluss an das Musikstudium studiert werden. Abschließen werden Sie ihr Studium mit der „Künstlerischen Prüfung“ (Erstes Staatsexamen). 

 

Als Musiklehrer vermitteln Sie in erster Linie später in der Schule auf pädagogische und didaktische Weise das Fach Musik, auch wenn an der 
Musikhochschule die eigene künstlerische Betätigung wichtig ist.

 

Das Studium an sich
Ein Studium an einer Musikhochschule lässt Ihnen viel persönlichen Entwicklungsspielraum. Besonders eng ist Ihr Verhältnis zu Ihrem Lehrer im Hauptfach, bei dem Sie Einzelunterricht erhalten. Wenn Sie bei bestimmten Lehrkräften studieren möchten, sollten Sie sich nicht allein auf das Urteil anderer verlassen, sondern sich selbst einen persönlichen Eindruck verschaffen.

 

Tipp: Denken Sie bei Ihrer (finanziellen) Studienplanung daran, dass Sie täglich ausreichend Zeit für das Üben einrichten, auch weil Musikhochschulen darauf achten, dass Sie die Regelstudienzeiten um nicht mehr als ein bis zwei Semester überschreiten. Mitunter kann es deshalb schwierig sein, Nebenjob und Studium zu vereinbaren.

 

Links Musikhochschulen