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1. Neue Studienangebote

Studiengang Wirtschaftswissenschaften mit Profilschwerpunkt Gesundheitsmanagement

Die Universität Hohenheim und das Land Baden-Württemberg bieten zum Wintersemester 2007/2008 im Studiengang Bachelor Wirtschaftswissenschaften erstmals den Profilschwerpunkt Gesundheitsmanagement an. Das Studium umfasst zunächst vier Semester allgemeiner wirtschaftswissenschaftlicher Grundausbildung. Danach entscheiden sich die Studierenden für eine Spezialisierung mit den möglichen Schwerpunkten Gesundheitsmanagement, E-Health und Gesundheitstelematik, Konsumentenverhalten und Gesundheit sowie Krankenversicherungs-systeme. Ein Teil der Lehrveranstaltungen wird in englischer Sprache gehalten und Kooperationen bzw. Austauschprogramme mit ausländischen Universitäten sind in Planung.


Neue Wege in der Master-Ausbildung an der Hochschule Biberach
Neue Wege in der Lehre geht der Studiengang Architektur der Hochschule Biberach in der Master-Ausbildung: „MasterStudio“ haben die Professoren ihr Angebot überschrieben. Hinter diesem aus dem Amerikanischen entliehenen Prinzip steht die kontinuierliche Betreuung in kleinen Gruppen von maximal 14 Studierenden. Experimentelle Ansätze, interdisziplinäres Arbeiten, forschendes Lernen werden verbunden mit externen Workshops und internationalen Kontakten. Schwerpunkt ist das nachhaltige Planen und Bauen. Das Studienmodell bietet den Studierenden ein Übungsfeld für Aufgabenstellungen  aus den bauspezifischen Studiengängen der Hochschule Biberach: Gebäudeklimatik, Bauingenieurwesen, Projektmanagement und Bauwirtschaft. Voraussetzung für ein „MasterStudio“ ist ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelor- oder Diplomstudium im Bereich Architektur oder in themenverwandten Studiengängen.

Darüber hinaus wird in Biberach der dreisemestrige Masterstudiengang Gebäudeklimatik nun auch im Wintersemester angeboten. Das Studium baut ebenfalls auf einschlägigen Bachelor- oder Diplomstudiengängen auf.


Neue Masterstudiengänge an der Hochschule Esslingen
Zwei neue Master-Studiengänge bietet die Hochschule Esslingen an:
"Innovationsmanagement" in der Fakultät Betriebswirtschaft und "Energie- und Gebäudetechnik" in der Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik. Inhalt beim Master Innovationsmanagement ist die Umsetzung neuer Ideen und Produkte im betriebswirtschaftlichen Mangement und die daraus resultierende Entwicklung, Verwertung und Vermarktung. Beim Studiengang "Energie- und Gebäudetechnik" geht es zum einen um die wissenschaftliche Vertiefung von grundlegendem Wissen der Versorgungstechnik; zum anderen steht die Erarbeitung von breitem Überblickswissen im Mittelpunkt. Studierende, die sich im ersten Studium mit dem Thema Vorsorgetechnik und Umwelttechnik beschäftigten, können nun in drei Semestern einen Master of Engineering erwerben. Die Hochschule Esslingen bietet bisher 27 Bachelor-Studiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaft, Angewandten Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaft und Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege an. Ab dem Wintersemester 2007/08 werden die neuen Master-Studiengänge angeboten, die auf das siebensemestrige Bachelor-Studium aufsetzen.
www.hs-esslingen.de


Sicherheitsingenieur als "Akademischer James Bond"
Einen neuartigen Studiengang "Sicherheitsingenieur für die Risiko-Abwehr in Firmen" bietet die Hochschule Furtwangen ab Wintersemester 2007/08 an. Die Absolventen sollen u.a. Industriespionen und Saboteuren Paroli bieten, aber auch Mitarbeiter vor Arbeitsunfällen schützen können. Solche "Akademischen James Bonds" auszubilden, ist erklärtes Ziel des bundesweit ersten Bachelorstudiengangs "Security & Safety Engineering" an der Fakultät Computer & Electrical Engineering. Nach dem klasischen Ingenieurstudium im Grundstudium können sich die Studierenden im Hauptstudium zwischen den Schwerpunkten Safety (Sicherheit) und Security (Sicherung) entscheiden. "Der Bedarf der Wirtschaft an solchen Sicherheitsexperten ist groß. Schließlich müssen sie derzeit pro Jahr knapp sieben Milliarden Euro an Schäden verkraften, die Wirtschaftkriminelle verursachen" so Professor Dr. Sauerburger, der Dekan des neuen Studiengangs. Weitere Informationen finden Sie hier.

2. Mitteilungen rund ums Studium

 

Soziale Stellung der Eltern entscheidend für Bildungserfolg der Kinder

Die soziale Stellung der Eltern entscheidet in Deutschland, dem Deutschen Studentenwerk (DSW) zufolge, weiterhin maßgeblich über den Bildungserfolg eines Kindes. Die neue Sozialer-hebung DSW hat ergeben, dass von 100 Akademikerkindern 83 den Weg in die Hochschule finden. Von 100 Nicht-Akademikerkindern sind dies dagegen nur 23. Dabei beginnen die sozia-len Bildungsbarrieren schon in der Schule. Von 100 Akademikerkindern schaffen nach der zehnten Klasse 88 den Sprung in die gymnasiale Oberstufe. Nahezu alle (94 Prozent) erwerben anschließend auch das Abitur und studieren danach. Von 100 Nicht- Akademikerkindern setzen dagegen nur 46 nach der zehnten Klasse ihre Schulbildung fort. Die Hälfte davon scheitert oder verzichtet trotz Abitur auf das Studium. Dies zeigt ein erstmals für die Studie erstellter "Bil-dungstrichter" auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes.

Der Wissenschaftler Andrä Wolter vom Hochschul-Informationssystem (HIS) sprach von einer "Selbstreputation" der deutschen Akademiker-Schicht. Rolf Dobischat (Präsident des Deut-schen Studentenwerkes) sagte, wenn Deutschland tatsächlich mehr junge Menschen für ein Studium gewinnen wolle, müssten Begabungspotenziale von bildungsfernen und einkommens-schwächeren Schichten mobilisiert werden. Nach den Worten von Bildungs-Staatssekretär And-reas Storm (CDU) bleibt "die Verwirklichung von Chancengerechtigkeit eine vordringliche Auf-gabe der Bildungspolitik".

Angesichts dieser neuen Daten in der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes (DSW) bekräftigte die Bundesregierung ihre Absicht, das Studenten-Bafög "spürbar" zu erhöhen, um mehr Kinder aus bildungsfernen Schichten für ein Studium zu gewinnen. Dringend benötigt würden vor allem mehr Studenten der Ingenieur- und Naturwissenschaften, sagte Staatssekre-tär Storm. Damit soll auch auf den drohenden Fachkräftemangel reagiert werden. Für die reprä-sentative Sozialerhebung wurden rund 17 000 Studenten befragt und verschiedene Mikrozen-sus-Analysen (kleine Volkszählung) ausgewertet.

Quelle: dpa, 19.06.2007, 18:59 Uhr

 

Studiengebühren: Universität Hohenheim erhöht Transparenz

Die Hochschulleitung der Universität Hohenheim reagiert auf die Studie des Lehrstuhls für Mar-keting und kennzeichnet künftig alle Maßnahmen der Verwendung von Studiengebührenein-nahmen. So soll künftig ein dem Universitätssiegel nachempfundener Aufkleber "Finanziert aus Studiengebühren" alle Bücher, PCs, Beamer oder Laborgeräte kennzeichnen, die dank der neuen Gebühren angeschafft wurden. „Wir wollen mit diesem Signet sichtbar machen, wo wir die Lehre mit dem Geld der Studierenden verbessern konnten", erklärt der Rektor der Universi-tät Hohenheim, Prof. Dr. Hans-Peter Liebig, die Aktion. Prinzipiell sei es auch möglich, Tutorien, die nur dank der Gebühren eingerichtet wurden, durch einen Zusatz im Vorlesungsverzeichnis zu kennzeichnen. Mit dieser Maßnahme wolle die Hochschulleitung der Universität Hohenheim noch transparenter machen, wie die rund 2,2 Mio. Euro pro Semester für verbesserte Studien- und Lehrbedingungen eingesetzt wurden. Bei allen Entscheidungen hatte das Rektorat Studie-rendenvertreter aus allen Fakultäten eingebunden und alle Protokolle der Kommission Studien-gebühren im Internet veröffentlicht.

Mit der jüngsten Maßnahme reagierte die Hochschulleitung auch auf eine Studie des Hohen-heimer Lehrstuhls für Marketing, wonach Transparenz eines der wichtigsten Zufriedenheitskrite-rien von Gebührenzahlern sei. Der Studie zufolge gaben die Studierenden den Universitäten mit Studiengebühren schlechte Noten, nämlich lediglich die "Zufriedenheits-Schulnote" 3-4 für die angeblich verbesserten Studienbedingungen, die mit ihren Gebühren finanziert worden sind. Der Großteil der Gebührenzahler will noch gar nicht mitbekommen haben, ob und was mit sei-nen Gebühren gemacht wurde. Die Zahl der Gebührengegner sei mit bundesweit 60 Prozent weiterhin hoch. Rund 5.000 Interviews ließ Prof. Dr. Markus Voeth vom Lehrstuhl für Marketing der Universität Hohenheim an allen 48 Universitäten mit Studiengebühren durchführen. Das Fazit von Deutschlands erster wissenschaftlich fundierter Studie zur Zufriedenheit der Gebüh-renzahler: Um den Gebühren-Pessimismus zu überwinden, müssten die Hochschulen stärker auf die Kundenwünsche der Gebührenzahler eingehen - und ihre Transparenz und die Informa-tionspolitik grundlegend ändern.

 

Studienfinanzierung durch Unternehmen

Der Esslinger Automatisierungsspezialist Festo will sich in der Studienfinanzierung engagieren. Wie das Familienunternehmen mitteilte, investiere Festo 5 Mio. Euro in die Förderung begabter Nachwuchsingenieure. Damit sei Festo das erste Industrieunternehmen, das sich auf diesem Gebiet engagiere. Der Festo-Bildungsfonds finanziere Lebenshaltungskosten und Studienge-bühren von Studierenden und Doktoranden aus Ingenieurwissenschaften mit bis zu 40.000 Eu-ro. Die spätere Rückzahlung hänge vom Einkommen ab. Das Modell solle weitere Unterneh-men motivieren, einen Beitrag zum Abbau des akademischen Fachkräftemangels zu leisten.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten (DPA) vom 3. Juli

 

Hochschulrektorenkonferenz (HRK) für früheren Semesteranfang

Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz hat sich in einem Grundsatzbe-schluss für die Vorverlegung der Vorlesungszeiten im Wintersemester - bisher Mitte Oktober - um einige Wochen und für eine Umsetzung dieser Neuerung zum September 2010 ausgespro-chen. HRK-Präsidentin Professor Dr. Margret Wintermantel: „Die Vorteile liegen ebenso auf der Hand, wie die Probleme, die aus dem Weg geräumt werden müssen. Pluspunkte wären die Erleichterung von Auslandsaufenthalten ohne Zeitverlust, der Wegfall der Unterbrechung der Vorlesungszeiten durch die Weihnachtsferien, die Koordination zwischen Universitäten und Fachhochschulen sowie hochschulübergreifender Studienangebote. Die Herausforderungen bestehen darin, genügend Spielraum für die Durchführung bestimmter Schul- und Vorpraktika wie auch für die Zulassungsverfahren zu lassen“.

 

3. Studieninformation an Hochschulen und Berufsakademien

 

100jähriges Jubiläum der Universität Mannheim
Die Universität Mannheim feiert dieses Jahr 100jähriges Jubiläum. Den Höhepunkt ihres Jubi-läums begeht die Universität mit einem Festtag am Freitag, den 6. Juli 2007 im Mannheimer Schloss. Beim Festakt ab 10.15 Uhr sprechen Claus E. Heinrich, Vorstandsvorsitzender Zu-kunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V., sowie Lothar Späth. Ab 13.15 Uhr diskutieren Wissen-schaftler und hochrangige Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik bei einem Symposium das Thema „Glaubwürdigkeit in Wirtschaft und Politik“. Um 19 Uhr beginnt öffnet das Schloss-fest 2007 mit einem bunten Kultur- und Partyprogramm. Parallel geben die Söhne Mannheims ein Konzert im Ehrenhof. Für dieses Konzert ist eine separate Akkreditierung beim Veranstalter BB Promotion erforderlich.

Nähere Informationen zum Programm erhalten Sie unter www.uni-mannheim.de/2007 .

 

Sommerfest und –ausstellung der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart zeigt ab 13. Juli die Diplomarbeiten der diesjährigen Absolventen. Zu sehen sind die Abschlussarbeiten der Diplomstudiengänge Archi-tektur im Ausstellungsraum Neubau I („Glaskasten“), Kommunikationsdesign im Mehrzwecksaal Neubau II sowie Industrial Design und die Bachelorarbeiten des Studiengangs European De-sign im Werkstattbau. Die Ausstellung öffnet ihre Pforten auch im Rahmen der Sommerveran-staltung von 20. Juli bis 23. Juli. Die Sommerausstellung wird am 20. Juli um 19 Uhr durch Rektor Prof. Dr. Ludger Hünnekens eröffnet.